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Der Kornkäfer ist der in Europa am weitesten verbreitete Getreideschädling. Er
wurde wie auch der Reiskäfer, eingeschleppt und vermehrt sich bei Wärme
besonders schnell.
Kornkäfer
Aussehen
Der Kornkäfer ist ca. 3 bis 5 mm lang und durchgehend braun
gefärbt. Er ist nicht flugfähig, da die Flügeldecken verwachsen sind.
Als Rüsselkäfer ist sein vorderer Kopfbereich langgestreckt und rüsselähnlich
geformt.
Die Larven sind weißlich, haben keine Beine und besitzen eine verstärkte
Kopfkapsel. Die Kornkäferlarven sind schwach engerlingsartig gekrümmt.
Entwicklung
Das Weibchen legt bis zu 200 Eier an Getreidekörner und gelegetlich auch an
Teigwaren. Die Larven leben geschützt im Innern. Die Entwicklungsdauer liegt
zwischen 2 bis 4 Monaten und erfogt während der ganzen Zeit im Inneren von
Getreidekörnern. Der Käfer lebt mitunter länger als 2 Jahre.
Vorkommen und Bedeutung
Der Kornkäfer ist weltweit einer der häufigsten Primärschädlinge an Getreide.
Der erwachsene Käfer und seine Larven schädigen die Getreidekörner durch Fraß.
Die Körner werden von Innen komplett aufgefressen und nur die leere Hülle bleibt
erhalten.
Sekundäre Schäden entstehen bei stärkeren Befällen durch erhöhte Temperaturen
und Luftfeuchtigkeit im Getreide. Ein Folgeschaden ist Schimmel.
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